Polizist und Ganove

Bei diesem Fangspiel gibt 2-3 Polizisten, deren Aufgabe es ist, die restlichen Ganoven zu fangen. Ist ein Ganove gefangen, muss er ins Gefängnis (ein bestimmter Platz am Rand des Spielfeldes). Aus diesem Gefängnis können die Ganoven jedoch ausbrechen, wenn sie mindestens zu zweit sind. Sie halten sich an den Händen und können mit weiteren Ganoven“ketten“ eine größere Kette bilden. Einmal an der Hand genommen, dürfen sie sich erst wieder loslassen, wenn sie einen geschlossenen Ring um den Polizisten bilden. Sobald sie den Polizisten so eingekreist haben, sind sie wieder frei und der Polizist kann sie wieder fangen. Das Spiel ist aus, wenn kein Ganove mehr frei ist, sondern im Gefängnis ist oder in einer Kette gebunden.

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Dame

Dieses Spiel funktioniert so ähnlich wie das Brettspiel Dame, wobei die Mitspieler die Figuren sind. Es stehen sich zwei gleich große Gruppen gegenüber. Das Ziel ist es, die Seite der anderen Gruppe zu erreichen.
Die beiden Gruppen wechseln sich mit „ziehen“ ab. Ein Zug besteht aus einem beidfüßigen Hüpfer eines Mitspielers. Kann einer nach einem Hüpfer einen gegnerischen Spieler berühren, ist dieser „geschmissen“ und muss raus. Hüpft man unsauber und landet nicht mit beiden Füßen gleichzeitig oder macht noch einen Schritt danach, ist man ebenso draußen. Hüpfen zwei aus der gleichen Manschaft im selben Zug, bevor die anderen dran waren, müssen beide raus.
Schafft es einer die andere Seite zu erreichen, hat seine Gruppe gewonnen.

Die eigentliche Schwierigkeit bei diesem Spiel ist, dass nicht gesprochen werden darf!

Stierkampf

Man steht im Kreis und spannt innenrum ein Seil, indem es jeder festhält. Innen ist die Stierkampfarena, aus der der Stier ausbrechen will. Das schafft er dadurch, dass er entweder das Seil auf den Boden drückt oder eine Hand, die das Seil hält abklatscht.

Kuhstall

Ein Kuhstall besteht aus zwei Personen, die sich an den Händen halten, und eine Kuh, die dazwischen steht. Das heißt, es sind immer Dreiergruppen. Nur einer ist allein; derjenige muss versuchen, zu so einem Kuhstall dazuzugehören. Dazu muss er nun eines der drei Wörter „Kuh“, „Stall“ oder „Kuhstall“ rufen. Bei „Kuh“ müssen sich alle Kühe einen neuen Stall suchen; bei „Stall“ müssen alle Stalltüren die Kuh und den Partner wechseln und bei „Kuhstall“ muss alles ausgetauscht werden. So hat derjenige, der alleine ist, die Chance sich wieder dazuzustellen und ein anderer, der nun allein da steht, ist dran mit rufen.

Drache-Ritter-Prinzessin

Dieses Spiel funktioniert so ähnlich wie Schere-Stein-Papier. Der Unterschied ist, dass es Drache-Ritter-Prinzessin heißt und man es mit einer Gruppe und nur in einem großen Raum oder draußen spielen kann.
Es gibt zwei Gruppen, die sich gegenüber stehen. Jede Gruppe muss sich auf einen Charakter einigen. Auf ein Kommando spielt jeder Einzelne der Gruppe den abgesprochenen Charakter. Das kann der Drache sein (,der weit sein Maul aufreißt), der Ritter (,der mit einem Schrei sein Schwertarm herumwirbelt) oder die Prinzessin (,die mit einem frechen „nananananana“ mit ihren Hüften wackelt). Da wir ja alle wissen, dass der Drachen vom Ritter besiegt wird, die Prinzessin vom Drachen geraubt wird und der Ritter sich von der Prinzessin um den kleinen Finger wickeln lässt; ist es ja klar, dass – der Ritter den Drachen – der Drache die Prinzessin – die Prinzessin den Ritter – fängt. Die unterlegene Gruppe versucht sich nun auf ihrer Seite hinter einer Linie in Sicherheit zu bringen, während die andere Gruppe sie zu fangen versucht. Wird einer gefangen wechselt er die Gruppe. Das Spiel geht so lange bis eine Manschaft nur noch aus einem Einzigen besteht – dem Gewinner!